Dringende Bitten an Bergwanderer & Tourengeher
Egal ob Sie im Sommer oder im Winter Wanderungen im alpinen Gelände
durchführen, geben Sie ihre geplante Routen, sowie einen annähernden
Zeitpunkt für die geplante Rückkehr, immer jemandem bekannt (Partner,
Familie, Nachbar, Quartiergeber, Hüttenwirt, usw.).
Im Falle eines unvorhersehbaren, oder vielleicht sogar lebensbedrohenden
Berg-Ereignisses, ersparen Sie den alpinen Rettungskräften oftmals eine
großflächige und zermürbende Such-Aktion, die sich über Täler,
Bergmassive oder ganze Regionen ziehen könnte. Diese unnötig
verschwendete Zeit für eine Vermissten-Suche an falscher Stelle, kann in
einigen Fällen über Leben oder Tot entscheidend sein.
Nehmen Sie unbedingt bei jeder Bergwanderung Ihr Handy mit
(Notrufnummern speichern). Handys sind gewiss keine Lebensversicherung,
und leider sind einige entlegene Gebiete auch ohne Funk-Empfang, aber es
ist bislang das beste Hilfsmittel zur schnellen Hilfe-Einleitung.
Erkundigen Sie sich unbedingt über die Notrufnummern der regionalen
Hilfs- u Einsatzkräfte wie Bergrettung, Notarzt-Hubschrauber,
(Alpin-)Polizei, usw.
Sehr gut bewährt, um sich im alpinen Gelände bemerkbar zu machen, haben
sich auch kleine Trillerpfeifen (Schiedsrichterpfeifen), sowie Taschen-
bzw. Stirnlampen mit leistungsfähigen und stromsparenden LED-Lampen. Im
Winter ist die Mitnahme eines Lawinenpieps (Verschüteten-Suchgerät)
dringendst anzuraten.
Denken Sie auch an die richtige Ausrüstung und Bekleidung für Ihre
Bergwanderung. Gerade die Mittarbeiter der Lifte und Bergbahnen, sehen
immer wieder Personen die Ihre eigene Sicherheit durch falsche
Bekleidung wie beispielsweise T-Shirt, kurze Hosen und Turnschuhe,
fahrlässig aufs Spiel setzen.
Notrufnummern
140
Bergrettungsdienst Österreich (Alpin-Notruf)
144
Österreichisches Rotes Kreuz (Notarzt-Rettungshubschrauber)
133 Polizei (Alpin-Polizei)
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