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Für Wanderer und Tourengeher

Egal ob im Sommer oder im Winter. Wer Wanderungen im alpinen Gelände durchführt sollte bitte folgendes beachten:

Geben Sie die geplante Route sowie einen annähernden Zeitpunkt für die geplante Rückkehr immer jemandem bekannt (Partner, Familie, Gastgeber, Hüttenwirt etc.). Hinterlassen Sie auch wenn möglich Ihre Handynummer. Im Falle eines unvorhersehbaren oder vielleicht sogar bedrohenden Ereignisses ersparen Sie den alpinen Rettungskräften ofmals eine großflächige und zermürbende Such-Aktion. Diese unnötig verschwendete Zeit für eine Vermisten-Suche kann in einigen Fällen über Leben oder Tod entscheiden. Nehmen Sie Ihr Handy mit - sie sind keine Lebensversicherung aber bislang eines der besten Hilfsmittel zur schellen Hilfe-Einleitung. Bewährt haben sich auch Trillerpfeifen sowie - geladene - Taschen- oder Stirnlampen und natürlich im Winter auch das LSV (Pieps) - hier bei Benutzung unbedingt das Handy ausschalten !!

Die Ausrüstung sollte immer der Tour entsprechend sein (vor allem Schuhwerk) und es sollte stets auch eine regenfeste und warme Bekleidung im Rucksack sein, da das Wetter sich in den Bergen sehr schnell ändern kann.

Notrufnummern - immer im Handy speichern

140 Bergrettungsdienst Österreich (Alpin-Notruf)

144 Österreichsiches Rotes Kreuz (Notarzt-Rettungshubschrauber)

133 Polizei (Alpin-Polizei)

 

Winter

Fis-Regeln

1. Rücksichtnahme auf die anderen. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweie seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

3. Wahl der Fahrspur. Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder musss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer undSnowboarder nicht gefährdet.

4. Überholen. Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

6. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren. Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

7. Aufstieg oder Abstieg. Ein Skifahrer oder Snowbaorder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benuten.

8. Beachten der Zeichen. Jeder Skifahrer und Snowbaorder muss die Markierung und die Signalisation beachten.

9. Hilfeleistung. Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. Ausweispflicht. Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

 

 

Pistentouren – sicher und fair!

10 Empfehlungen

1. Warnhinweise sowie lokale Regelungen beachten.
2. Der Sperre einer Piste oder eines Pistenteils Folge leisten.
3. Nur am Pistenrand und hintereinander aufsteigen.
4. Die Piste nur an übersichtlichen Stellen und mit genügend Abstand zueinander queren.
5. Frisch präparierte Pisten nur im Randbereich befahren.
6. Bis 22:30 Uhr oder einer anderen vom Seilbahnunternehmen festgelegten Uhrzeit die Pisten verlassen.
7. Sichtbar machen.
8. Bei besonders für Pistentouren gewidmeten Aufstiegsrouten/Pisten nur diese benützen.
9. Hunde nicht auf Pisten mitnehmen.
10. Ausgewiesene Parkplätze benützen und allfällige Parkgebühren entrichten.